Familiengrundschulzentren

Die Familie im Blick

10 Jahre FGZ in NRW: Wie gut ist die Vernetzung mit dem Sozialraum, wie vielfältig die Angebote für die Familien? Die Ergebnisse einer Befragung im Überblick.

Vor fast genau zehn Jahren wurde in Gelsenkirchen das erste Familiengrundschulzentrum (FGZ) im Rahmen eines Pilotvorhabens entwickelt. Heute gibt es knapp 160 FGZ in Nordrhein-Westfahlen. Zudem erproben Kommunen in den Ländern Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen das Konzept. Als FGZ öffnen sich Schulen für Eltern und den Stadtteil und entwickeln sich zu Orten der Begegnung, Beratung und Bildung für Kinder und ihre Familien. Sie bündeln verschiedene, insbesondere präventive Angebote an der Grundschule. Federführend dabei ist die Koordination des FGZ – eine zusätzliche Personalressource, die eng mit allen an Schule tätigen Personen und weiteren Kooperationspartnern zusammenarbeitet, um Berührungsängste abzubauen und die Eltern in ihrer Rolle als Bildungsbegleiterinnen und -begleiter ihrer Kinder zu stärken. Das gemeinsame Ziel ist, die Bildungschancen der Kinder verbessert werden.   

Inzwischen haben viele Kommunen in NRW mehrjährige Erfahrung mit dem Konzept der FGZ gesammelt – die Schulen selbst haben Entwicklungsprozesse angestoßen. Die Wübben Stiftung Bildung, die gemeinsam mit der Auridis Stiftung die Initiative Familiengrundschulzentren NRW trägt, ist in einer aktuellen Befragung der FGZ-Koordinierungen in NRW den folgenden Fragen nachgegangen: Wie sieht die Angebotsstruktur und Arbeitsorganisation aus? Wie werden die Angebote angenommen? Wie werden die Wirkungen von FGZ eingeschätzt? Es folgen die zehn zentralen Ergebnisse der Befragung.

Beschreibung der Stichprobe

Bei der Befragung des impaktlab der Wübben Stiftung Bildung handelt es sich um eine Umfrage unter Koordinierungen von FGZ in NRW. Dabei wurde eine möglichst umfassende Stichprobe unabhängig von Finanzierungsart und Trägerschaft angestrebt. Die Befragung wurde im Januar 2024 online durchgeführt. Die hier dargestellten Ergebnisse basieren auf den Einschätzungen von insgesamt 80 FGZ-Koordinierungen, was etwa zwei Drittel aller besetzten Stellen in NRW entspricht. 88,2 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihr FGZ in einem sozialen Brennpunkt befindet. Die Koordinierungen sind an FGZ tätig, die im Durchschnitt seit zwei Jahren und zehn Monaten bestehen (Minimum = 0, Maximum = 9,5).  

Die vollständige Befragung finden Sie hier. 

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